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Portal für die Community mit Weitblick - https://tai-chi-qigong-updates.net/ - Danke für Ihre Verlinkung mit uns

Zu zentralen Fragen existiert ein breites Spektrum divergierender Antworten. Einen professionellen Umgang damit bietet der DTB-Dachverband *. Dafür erörtert er Internet-Aspekte, beschreibt Hintergründe und bietet Schulungen mit "Blick über den Tellerrand". Dieser innovativen DTB-Qualifizierung mit ihren nachhaltigen Lernerfolgen haben sich auch weitere namhafte Fach-Verbände ** angeschlossen. Der Leiter Dr. S. Langhoff (50 Jahre Erfahrung) ist auch der Autor der Webseite.

Lernfortschritt dopp

Jeder Praktizierende des Tai Chi und Qigong möchte Lernfortschritt - beispielsweise durch eigenes Üben, durch Fortbildungen oder durch Austausch in der Community. Dazu möchten auch die Updates dieser Seite beitragen. Insbesondere kontinuierliche Prüfungen können guten Aufschluß darüber geben, welche Fortschritte der Prüfling im Laufe der Zeit macht. Auch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) legt Wert auf dieses Konzept und diese Methodik.

Machen Tai Chi und Qigong dumm?

Was machen Tai Chi und Qigong langfristig mit den Praktizierenden?

Diese provokante Frage ist nicht polemisch sondern durchaus ernst gemeint. Sie hat einen tieferen Sinn und ich zögere, damit an die Öffentlichkeit zu treten. Genau genommen geht es dabei nicht um die chinesischen Übesysteme per se sondern darum, in welchem größeren Rahmen sie gelehrt werden.

 Frage, ob Tai Chi und Qigong in solchen "esoterischen Geheimbünden" dumm machen kann. Duden: in seinem Verhalten und Tun wenig Überlegung zeigend und sich unklug verhalten.

Ich versuche es hier einmal mit den Gegenteil, der Klugheit. Es gibt ein japanisches Sprichwort: Es gibt drei Wege, klug zu handeln:

1. Durch Nachmachen - das ist der einfachste.

2. Durch Nachdenken - das ist der edelste.

3. Durch Erfahrung - das ist der bitterste.

Ich befasse mich nunmehr seit fünf Jahrzehnten mit Künsten wie Tai Chi und Qigong und habe dabei natürlich eine Vielzahl von Kollegen kennengelernt, bei denen ich keinen eigentlichen Lernfortschritt festgestellt habe, sondern das genaue Gegenteil. Es waren hinlänglich viele, sodaß ich nicht wirklich an einen Zufall glauben möchte. Ob man dies als "dumm" bezeichnen soll, lasse ich einmal dahingestellt - vielleicht findet sich ja noch ein passenderes Wort zu dieser "Art von Lernfortschritt".

Mein Eindruck: Viele stellen sich dumm, um ihren Opportunismus zu frönen. Über die Zeit vergessen sie diese Strategie - und werden wirklich dumm ....

Jedenfalls sind solche Lehrenden nach meiner Einschätzung nicht innerlich gewachsen, wie man es doch im Taoismus und Buddhismus fordert. Vielmehr hat sich ihre vormalige Offenheit und Unvoreingenommenheit über die Jahre gemindert und in Fundamentalismus und Einseitigkeit verkehrt.

Bei mir hingegen hat die Begeisterung für Faktencheck und Ideologie-Freiheit über die Zeit stetig zugenommen. Während ich Transparenz und Teilnehmerschutz in der Erwachsenenbildung für unverhandelbar einstufe, bekennen sich heute viele meiner Kollegen in Schulen und Verbänden zu Heilslehren und Lobbyismus. Deren übergreifendes Merkmal, die Kommerzialisierung, unterminiert zunehmend die gesamte Branche und schreckt immer mehr Interessierte ab. Der damit einher gehenden Verunsicherung versuche ich auf unterschiedlichen Ebenen entgegenzuwirken. Dabei beziehe ich mich auf Albert Einstein und sein unsterbliches Bonmot: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Und ich möchte hinzufügen: Beide dehnen sich aus.

Wer meine Artikel zu Guru-Kult und sekten-artigen Glaubensgemeinschaften der Taiji-Qigong-Szene kennt, weiß, worauf ich abziele: Besagte Kollegen haben sich diesen Lehren angeschlossen, die mittlerweile weltweit von chinesischen Großmeistern und ihren Organisationen verbreitet werden. Sie folgen deren Mantras und einem traditionellen Wude-Kodex, der Gehorsam und Loyalität diktiert auf eine Weise, die sie bisweilen "päpstlicher als der Papst" erscheinen läßt.

Gefühlte Fakten haben ihren einst gut entwickelten "inneren Kompaß" so nachhaltig entmagnetisiert, daß ich von "professioneller Vagheit" sprechen muß. Bei ihren opportunistischen, klischee-haften Erzählweisen haben sie leider längst all das akzeptiert, was sie früher als Fiktionen erkannt hatten. Dazu führe ich ein weiteres Einstein-Zitat an: Der Horizont mancher Menschen gleicht einem Kreis mit dem Radius NULL - und das nenne sie dann STANDPUNKT. Will man sich geistig mit ihnen duellieren, so muß man rasch feststellen, daß sie unbewaffnet sind.

Auch ihren chinesischen Lehrmeistern wird ja eine unrealistische Einschätzung unterstellt, deren inszenierte Welt schnell zur Selbstüberschätzung führen kann - etwa was ihre tatsächliche Kampfkunst-Expertise anbelangt. S. auch Dr. Langhoffs Artikel über Tai Chi Meister) und das Duell Xu Xiaodong und Wei Lei. Was war geschehen?

Duell zwischen MMA-Coach Xu Xiaodong und dem Taiji-Meister Wei Lei in Sichuan:

Bereits nach wenigen Sekunden war Wei Lei kampfunfähig und gab auf. Sein Lehrer war ein gewisser Luo aus Chengdu, der zur 3. Generation Yang-Stil gehören soll. Der solchermaßen gedemütigte Wei Lei gab in unterschiedlichen Interviews ebenso unterschiedliche Gründe für seine Niederlage. Mal lag es an seine neuen Schuhen und mal wollte er ohnehin nicht gewinnen - aus ethischen Gründen. Als dritten Grund nannte er die Stärke seines "Qi", die Xu getötet hätte und das wollte er nicht. Xu wiederum erklärte, gerade Wei Lei "Qi-Tauben-Fakes" seien eine Motivation für die Herausforderung gewesen: In einer Fernseh-Sendung konnte eine Taube offensichtlich nicht von Wei Leis Hand wegfliegen - genau wie in den alten Yang-Stil-Legenden. Kein Wunder, denn sie war - für den Zuschauer nicht erkennbar - angebunden! Laut Xu hat der Sender den Betrug zugegeben. Quelle: Duell Xu Xiaodong und Wei Lei.

 

Es ist für mich ein Zeichen von Dummheit, Interessierten mit inszenierten Welten Sand in die Augen zu streuen. Das Repertoire meiner Kollegen reicht dabei von Theater-Donner, Kulissen-Schieberei bis zum Klassiker "Des Kaisers neue Kleider". Die Devise lautet steretyp: Der Wurm soll dem Fisch schmecken - und nicht dem Angler!

Worum geht es? Um nichts weniger als ein Plädoyer für mehr Transparenz in den sogenannten "Inneren Kampfkünsten" Chinas

 Yang Chengfu Center und den englischsprachigen Artikel Yang Chengfu Center Syndrome Explained und Tai-Chi-Symposien chinesischer Großmeister aller Stile .

 

 

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Chinesische Graduierungen: Meister werden: Tai Chi Qigong: Aktuelle Updates

 

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Gerade in jüngster Zeit ist der Taiji-Meister-Titel in China wieder einmal in Mißkredit geraten. Meine ausführliche Darstellung hier: Tai-Chi-Qigong-Meister -