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Zu zentralen Fragen existiert ein breites Spektrum divergierender Antworten. Einen professionellen Umgang damit bietet der DTB-Dachverband *. Dafür erörtert er Internet-Aspekte, beschreibt Hintergründe und bietet Schulungen mit "Blick über den Tellerrand". Dieser innovativen DTB-Qualifizierung mit ihren nachhaltigen Lernerfolgen haben sich auch weitere namhafte Fach-Verbände ** angeschlossen. Der Leiter Dr. S. Langhoff (50 Jahre Erfahrung) ist auch der Autor der Webseite.

DTB-Schulungen - Ausbildung / Fortbildung
ⓘ Tai-Chi-Prinzipien

Die DTB-Block-Seminare bieten umfassenden Austausch zum Thema "Taiji-Prinzipien". Anfänger und Fortgeschrittene erforschen die "Essentiellen Hauptpunkte" in Theorie und Praxis. Training in Kleingruppen und im Plenum wechseln sich dabei so ab, daß Lernerfolg und Verständnis optimert werden.  Korrekt unterrichtet bilden die Übungen einen Zugang zum Push Hands (Tuishou) zum Fajin, zur Entspannung und letztlich zur Inneren Kraft.

✔️ Hinweis:

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Tai-Chi-Prinzipien

Eingangs wiesen wir auf widerstreitende Auffassungen hin - und leider gilt dies in besonderem Maße bei der Interpretation der zugrundeliegenden Prinzipien und Übungsanleitungen. Sie sind traditionelle Merkverse und gemäß chinesischer Wushu-Gepflogenheit sehr vage. Auch sind sie leider nur in Bruchstücken überliefert, weil vieles nicht schriftlich fixiert bzw. verloren gegangen ist. Viele heutige Kommentare sagen mehr über den Urheber aus als über die Sache selbst.

"Innere Kraft" war für mich persönlich schon immer ein Top-Thema - aber ich kritisiere die landläufigen Definitionen und möchte dies im folgenden beschreiben. Energie-Arbeit mit den chinesischen Künsten Tai Chi und Qigong steht in dem Ruf, besonders wirksam und nachhaltig zu sein bei der Entwicklung von "Life-Skills" bzw. "Soft Skills". Und mehr noch: Es geht immer um die "Innere Kraft (Lebenskraft)". Voraussetzung ist dabei das korrekte Erlernen und das regelmäßige Trainieren. doch was genau hat es auf sich mit solchen "Meistern mit Superkräften"? Siehe auch Meister werden im Tai Chi und Qigong.

Das "Yin-Yang-Prinzip" als umfassendes Grundprinzip

Was viele nicht wissen bzw. nicht genügend bedenken: Den hier behandelten Tai-Ch-Prinzipien liegt das viel tiefergehende "Yin-Yang-Prinzip" zugrunde. Wie kein zweites prägt dieses Balance-Konzept die östliche Weltsicht von Harmonie, Ausgleich und Anpassung an Wandel. Erst diese Flexibilität ermöglicht Fortschritt, Erfolg - und das Leben selbst. In der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM und damit im Qigong sorgt diese Maxime für ganzheitliche Gesundheit und in den "Inneren Kampfkünsten" wie dem Taijiquan sorgt sie für die jeweilige, situationsabhängige "hart-weich-Reaktion". Man sagt: Das einzig Beständige ist der Wandel" und bemüht sich um Meisterschaft im Umgehen mit komplementären Polaritäten, Kräften und Energien (Yin-Yang-Kompetenz). Aus dieser Perspektive ist die Tabuisierung von Starrheit, Beharren und Einseitigkeit erklärlich, weil dies der Yin-Yang-Dynamik widersprechen würde.

Die von mir als "professionelle Vagheit" kritisierte "Beliebigkeit der Taiji-Qigong-Szene" mag sicherlich viele Gründe haben - aber ein Grund ist m. E. der Wunsch nach Yin-Yang-Kompetenz. Doch dieser Herangehensweise liegen bedauerliche Mißverständnisse und fehlendes Wissen zugrunde, ein Mangel, der noch dadurch verstärkt wird, daß Tajiquan und Qigong "gefühlten Fakten" einen hohen Stellenwert beim Üben zumessen. Es besteht die immerwährende Gefahr, den Bezug zur Situation, wie sie ist, zu verlieren. Davor haben die großen Meister des Daoismus und Buddhismus stets gewarnt. Sie haben Offenheit, Loslassen und Realismus propagiert. Dies ist mein Vorbild bei meinem Eintreten für ideologie-freien Faktencheck. Für mich ist es eine Ermutigung, daß ich so manchen aus den Lagern der Heilslehren und der Lobbyisten für meine Ziele begeistern kann.

Tai-Chi-Prinzipien

Die inneren Prinzipien des "chinesischen Schattenboxens" stehen traditionell in dem Ruf, Lebenskraft, Vitalität und Innere Kraft zu stärken. Und in der Tat sind positive Auswirkungen des Taijiquans ebenso wie des Qigongs weltweit durch wissenschaftliche Studien immer wieder neu belegt worden. Auch die Krankenkassen fördern entsprechende Taiji-Qigong-Kurse finanziell, sofern eine Lehrer-Lizenz etwa ausgestellt durch den DTB-Zentralverband vorliegt. Grund genug also, sich einmal mit diesen "Essentiellen Hauptpunkten" zu befassen.

Kurse des Tai Chi Zentrums werden viermal jährlich angeboten. Ein Thema sind die Yang-Stil-Taijiquan-Essentials, also Yang Chengfus zehn Prinzipien.

 

Tai-Chi-Prinzipien -Yang-Tai-Chi-Chuan und andere Taiji-Stilrichtungen

Für Taiji-Praktizierende bestimmen "Essentials" die Richtlinien, an denen sie ihre Qualität messen. Doch eine genauere Analyse zeigt, daß diese "DNA" von Stil zu Stil variiert. So ist es beispielsweise ein weitverbreiteter Irrtum zu glauben, Yang Chengfus "Essentielle Hauptpunkte" würden für alle Taijiquan-Stile gleichermaßen Gültigkeit haben. Mehrfach hat sich der Yang-Chengfu-Sohn Meister Yang Zhenduo vom "Chensi-Gong (Seide wickeln, Silk-Reeling)"  des Chen-Taijiquan abgegrenzt und damit auf einen grundlegenden Unterschied zwischen den Stilarten hingewiesen.

Selbst das Argument, Yang Chengfu habe ja nicht explizit von Yang-Stil-Taijiquan gesprochen und schon deswegen seien die Prinzipien aller Stile gleich, ist kein ernstzunehmendes Argument, denn dem Altmeister ging es selbstverständlich um seine Yang-Familien-Form und nicht darum, diese abzugrenzen.

Jeder Stil hat natürlich schon aus Marketing-Überlegungen seine "eigene Unterschrift" und möchte sich abheben von den anderen Stilen. Insbesondere dem Chen-Stil-Taijiquan werden von Forschern wie Wu Wenhan tiefergehende Taiji-Prinzipien geradezu abgesprochen - etwa wenn er darauf hinweist, daß Yang Luchan und Wu Xuxiang das in Chenjiagou Erlernte erst in Eigenarbeit zum "eigentlichen Tai Chi Chuan" entwickeln mußten. Auch der Meister Wu Tunan hat sich dagegen ausgesprochen, den Chen-Stil überhaupt als eine Tai Chi-Chuan.Stilrichtung einzustufen.

Tai-Chi-Prinzipien

 

Lehr-DVD: Taiji-Essentials: Die 10 Tai-Chi-Prinzipien kommentiert von DTB-Ausbilder Dr. Langhoff
Lehr-DVD: Taiji-Essentials: Die 10 Tai-Chi-Prinzipien kommentiert von DTB-Ausbilder Dr. Langhoff

 

 

10 Prinzipien:

Besonders bekannt ist Dr. Langhoffs Lehr-DVD über die Zehn Tai-Chi-Prinzipien nach Altmeister Yang Chengfu. Auch Skype-Kurse bietet der DTB-Ausbilder an. ... Schwerpunkte seiner Forschungen sind das "Tai-Chi-Prinzip" (auch Yin-Yang-Prinzip genannt) und die "Essentiellen Punkte des Tai Chi Chuan".  http://www.prinzipien.tai-chi-verband.de/

http://www.yang-tai-chi.org/10_prinzipien.htm

Siehe auch Push Hands (Tuishou) und Fajin (Fajin) Energie-Aussendung.

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Häufige Fragen FAQ

Frage: Was genau versteht man unter den Tai-Chi-Prinzipien?

Antwort: Es ist eine Aufeinanderfolge von Übe-Vorschriften, die nach bestimmten Gesichtspunkten festgelegt sind. Sie stammen aus den sogenannten "Tai-Chi-Klassikern". Diese "klassischen Schriften" sind in einem Kanon der Familie Yang zusammengefaßt.

Frage: Wie viele Taiji-Prinzipien gibt es?

Antwort: Im Yang-Stil nutzt man durchweg zehn Hauptpunkte. Ursprünglich zählte die Yang-Familie allerdings dreizehn - und diese Tradition findet sich bis zum heutigen Tag im Hongkong-Clan. Die Reduzierung auf zehn wurde von Yang Chengfu eingeführt.

Frage: Weisen die Prinzipien eigentlich die nötige Spezifiziertheit auf, um sie als Richtschnur für korrektes Training nutzen zu können?

Antwort: Nein eigentlich nicht, denn die Überlieferungen sind lückenhaft, die Sprache ist vage - und die alten Aufzeichnungen waren gar nicht als Anleitungen konzipiert sondern für nur für Eingeweihte bestimmt.

Frage: Gibt es unterschiedliche Reihenfolgen?

Antwort: Ja. Yang Zhenduo hat die ursprüngliche Abfolge seines Vaters Yang Chengfu eine Zeitlang abgeändert aber später wieder die alte Reihenfolge übernommen. Wer die orginal dreizehn Prinzipien nutzt, folgt natürlich einer speziellen Reihung.

Frage: Sind alle Prinzipien gleich wichtig?

Nein: Nein, sonst hätte Yang Chengfu sicherlich nicht auf zehn reduziert. Allerdings kann man vermutlich durch Befolgen weniger bestimmter Vorgaben überproportionalen Lernfortschritt erreicht. Aber dazu gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.